Moorbad bei Kinderlosigkeit ist einen Versuch wert

So manches Paar möchte gern eigene Kinder haben, aber es klappt einfach nicht. Wie werde ich schwanger? Um diese Frage kreist dann das ganze Denken des Paares. Hier eine Anregung, die Ihnen vielleicht weiterhilft: Das Moorbad. Schon vor hundert Jahren versuchten es Frauen, die es sich finanziell leisten konnten, mit dieser Methode und fuhren etwa nach Marien- oder Karlsbad.

Moorbad aufwändig in der Zubereitung

Ein Moorbad ist relativ aufwendig in der Vorbereitung. Für ein Wannenbad benötigt man 40 Kilogramm Heiltorf, der unter ständigem Rühren des Wassers auf die entsprechende Temperatur gebracht wird. Dieses Moorbad hilft vielen Frauen, die vor dem Problem stehen: Wie werde ich schwanger? Es regt die Durchblutung der Eierstöcke an und behebt Hormonstörungen. Nach einer Untersuchung der Ludwig-Maximilians-Universität München führt das Moorbad bei mehr als der Hälfte der Frauen zum Erfolg. Das Moorbad erwärmt den Körper sehr stark, ist antibakteriell und wehrt Entzündungen ab. Es kommen chemische Prozesse zustande, die sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirken. Die Ruhr-Universität Bochum hat sich ebenfalls dem Thema gewidmet und schreibt Moorbädern eine positive Wirkung zu.

Wie werde ich schwanger ist für viele Frauen ein Thema

Wer Probleme mit den Gelenken aufweist oder Hautkrankheiten sowie spezielle Frauenleiden, die auf einen Mangel an Östrogen beruhen, ist mit Moorbädern gut beraten. Neben Wechseljahresbeschwerden zählt dazu auch der Wunsch nach eigenen Kindern. Bevor Sie sich für eine Moorkur entscheiden, sollten Sie die Ursachen der Kinderlosigkeit von einem Gynäkologen abklären lassen.

Kasse übernimmt Kosten, wenn sich das Problem nicht anders lösen lässt

Wer sich für ein Moorbad für das Problem “Wie werde ich schwanger?” entscheidet, sollte sich einen geeigneten Kurort aussuchen. Viele sind in Deutschland darauf spezialisiert. So eine Kur sollte drei bis vier Wochen dauern, um das Problem zu lösen. Die Kosten für eine Kur übernimmt in der Regel die Krankenkasse, wenn sonstige Methoden nicht greifen. Maximal werden die Kosten für drei Wochen abgedeckt. Eine ambulante Anwendung ist auch möglich.

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